Maßnahmen für Menschen ohne Sehschädigung

BFW Düren steht für 60 Jahre Kompetenz

Das Berufsförderungswerk in Düren ist seit 60 Jahren eine erfolgreiche Spezialeinrichtung für sehgeschädigte und blinde Menschen. Es wird diagnostiziert, erprobt, vorbereitet, beschult und wieder ins Berufsleben integriert, immer mit den Teilnehmenden im Fokus des Geschehens. Die intensive Arbeit am Menschen bezieht sich dabei nicht ausschließlich auf das Thema Sehschädigung. Viele der Teilnehmenden haben zusätzliche Körperschädigungen oder emotionale Leiden, welche ebenso einer gesonderten Aufmerksamkeit bedürfen. Diese ist für einen erfolgversprechenden, ganzheitlichen Ansatz zur Unterstützung und für die Integration der Betroffenen unbedingt notwendig.

Mit der neuen bis zu 12-monatigen Integrationsmaßnahme des BFW Düren vereinen wir nun jahrzehntelang erprobte Kompetenzen und stellen diese Menschen zur Verfügung, welche unabhängig von einer Sehschädigung unter körperlichen oder psychischen bzw. beiden Problemstellungen leiden.

Doch was ist das Besondere an der neuen Maßnahme und wie stellt sich der genaue Ablauf für Sie dar?

Zunächst wird allen Menschen, mit einer körperlichen oder psychischen Einschränkung ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch angeboten. Innerhalb dieses Gesprächs sondieren wir die gesundheitlichen Voraussetzungen ebenso, wie die mitgebrachte Motivation und die lokalen Integrationschancen. Vorab wird dem jeweiligen Kostenträger ein Bericht übermittelt.

Der Einstieg erfolgt über das Kernelement der Maßnahme, die vierwöchige Stabilisierungsphase. Dabei geht es ganz klar um ein geführtes Ankommen. Alle Kompetenzen werden anhand von gezielten Coachings gestärkt, individuelle Problemstellungen besprochen und allmählich die ersten Lerninhalte vermittelt.

Die Stabilisierungsphase mündet nun nahtlos in der gemeinsamen Entwicklung des individuellen Förderplans. Das bedeutet, dass nochmals die eigenen Vorstellungen des angestrebten beruflichen Wiedereinstiegs besprochen und daraufhin die Lerninhalte anhand der Bedarfe abgestimmt werden. Dieser Zeitraum von drei Monaten gibt die Möglichkeit, vorhandene Kompetenzen zu stärken und notwendige zu erwerben.

Nun ist es von äußerster Wichtigkeit, diese Fähigkeiten auch in der Arbeitswelt zu erproben und im Bedarfsfall zu ergänzen. In einer bis zu drei monatigen Praktikumsphase werden mögliche ArbeitgeberInnen kennengelernt und mit unserer engmaschigen Unterstützung begleitet. Das gemeinsame Ziel dabei ist ganz klar eine betriebliche Phase mit Übernahme.

Wird darüber hinaus für einen erfolgreichen Einstieg in Arbeit noch eine Zusatzqualifizierung benötigt, unterstützen wir auch hierbei bei der Auswahl, Planung und Durchführung noch innerhalb der Maßnahme, sofern dies möglich ist.

Während der gesamten Maßnahme stehen dabei unsere ausgebildeten Fachkräfte unterstützend zur Verfügung. Wir unterstützen während der betrieblichen Phase, führen Gespräche mit möglichen Arbeitgebern, informieren und stabilisieren.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Vereinbaren Sie noch heute ein unverbindliches Beratungsgespräch unter 02421 598-239 und profitieren Sie von 60 Jahren Erfahrung bei der Wiedereingliederung von Menschen mit Behinderungen.

Hier erhalten Sie noch weitere Informationen der Maßnahme!