Im Interview mit Teamleiterin Jenny Blome

Jenny Blome lächelt in die Kamera

„Glaube an Dich selbst und du wirst nicht aufzuhalten sein.“

Diesen Leitsatz hat Jenny Blome sich zu Eigen gemacht.


Sie ist im BFW Düren als Teamleiterin für das Reha- und Integrationsmanagement verantwortlich. Gemeinsam mit ihrem Team begleitet sie die Teilnehmenden über den gesamten Ausbildungszeitraum hinweg, berät Menschen mit Sehschädigung im Auftrag des BfW Düren und verantwortet die fachlichen Inhalte der Maßnahme „Integration sehgeschädigter Menschen in den Beruf“.
Jenny Blome ist beruflich angekommen – der Weg dahin war jedoch nicht immer so klar und erst recht nicht einfach. Im Alter von 16 Jahren verlor sie aufgrund eines Ärztefehlers 90 Prozent ihres Sehvermögens. Der Traum, Tänzerin oder Schauspielerin zu werden, zerplatzte innerhalb eines halben Jahres.


„Der Glaube an mich selbst hat es mir ermöglicht, neue Wege und Träume für mich zu finden“, sagt die heute 39-jährige. Dieser neue Weg begann im Jahr 2000 nach dem Abitur in Soest. Sie entschließt sich für das Studium der Sozialpädagogik, da ihr die Arbeit und das Begleiten von Menschen in schwierigen Situationen schon immer wichtig waren.
2004 entschied Jenny sich bewusst für das BFW Düren, um dort ihr Anerkennungsjahr zu absolvieren. „Die Mischung aus Beratung, Begleitung und Gestaltung von Freizeitangeboten für Teilnehmende, war einfach perfekt“, sagt Jenny heute noch.
Auf das Anerkennungsjahr folgte eine Übernahme in ein Arbeitsverhältnis als Sozialpädagogin, sodass sie ihren beruflichen Traum verwirklichen konnte. Zahlreiche Weiterbildungen, unter anderem zur systemischen Therapeutin im Jahr 2016, bereiteten sie auf ihre heutige Teamleiterrolle vor.
Auch privat haben sich all ihre Träume erfüllt. Ihren Mann hat sie im BFW Düren kennen und lieben gelernt, mit dem sie heute zwei Kinder hat. . Auf die Frage nach Wünschen für die Zukunft, antwortete sie: „Noch besser werden und niemals den Glauben an mich selbst verlieren.“