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Sonstige Angebote

Sehhilfenberatung

Frau berät einen Mann es werden unterschiedliche Brillengläser getestet

Wir beraten,

  • wenn die eigene Brille nicht mehr ausreicht, die Sehanforderungen im Beruf und im Alltag zu bewältigen, 
  • wenn der Augenarzt/die Augenärztin eine Augenerkrankung mit zunehmender Sehverschlechterung festgestellt hat, 
  • wenn sich beratende und betreuende Personen bzw. Angehörige über Hilfsmöglichkeiten informieren möchten.

Alle von einer Seheinschränkung betroffenen Menschen haben die Möglichkeit, sich im BFW Düren eingehend und herstellerunabhängig beraten zu lassen.

Wir bieten:

  • Überprüfung der Sehfunktionen 
  • große Auswahl an optisch vergrößernden Hilfsmitteln für den privaten Bereich und für den Arbeitsplatz 
  • Ermittlung der Brillenkorrektur für die Arbeit am Computer 
  • Anpassung der geeigneten Kombination von Hilfsmitteln zur Optimierung des Restsehvermögens 
  • Abklärung des Beleuchtungsbedarfes bei unterschiedlichen Anforderungen 
  • Auswahl der passenden Filtergläser bei Blendempfindlichkeit und bei Störungen des Kontrastsehens 
  • Empfehlungsschreiben mit Herstellernachweis zur Vorlage bei Augenarzt/Augenärztin, Krankenkasse und Kostenträger

Vereinbaren Sie bitte einen Termin.

Kontakt

Christina Hendriks
Staatlich geprüfte Orthoptistin, Spezialistin für Neuroorthoptik und Neurovisuelle Rehabilitation

Telefon: 02421 598-287
Fax: 02421 598-194
E-Mail: christina.hendriks@bfw-dueren.de

MBOR Modellprojekt Rehabilitation „Rundblick“

Frau Hilft einem Mann beim Spazieren gehen

Medizinische Reha-Maßnahmen für blinde und sehbehinderte Menschen

Das Modellprojekt „Rundblick“ richtet sich an PatientInnen mit deutlichen Sehbehinderungen, drohender Erblindung oder Späterblindung im Erwachsenenalter.

Bisher existiert in Deutschland nach der ambulanten oder stationären Akutbehandlung keine weiterführende, unterstützende Anschlussbehandlung nach Verlust der Sehkraft.

Doch auf viele Fragen gibt es Antworten, für viele Situationen Lösungen. 

Gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Rheinland starteten wir im September 2018 die Pilotphase zum Modellprojekt „Rundblick“. Das Angebot war zunächst bis März 2020 zeitlich begrenzt, kann nun allerdings wegen der großen Nachfrage und der guten Ergebnisse bis Ende 2022 in die Verlängerung gehen.

Ausführliche Informationen auch unter: www.rehabilitation-rundblick.de

Über das Projekt

In Kooperation mit AugenärztInnen, dem BFW für sehbehinderte und blinde Menschen in Düren, der salus klinik für Psychosomatik in Hürth und der Deutschen Rentenversicherung Rheinland ist die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitationsmaßnahme (MBOR) „Rundblick“ entwickelt worden.

„Rundblick“ bedeutet:

6-wöchige, stationäre medizinische Rehabilitation für sehbehinderte/blinde Menschen im Anschluss an die abgeschlossene Akutbehandlung inklusive Assessment für eine berufliche Wiedereingliederungsprognose.

  • Die Rehabilitation richtet sich an betroffene Frauen und Männer im erwerbsfähigen Alter.
  • Die Rehabilitation umfasst ein Training der Alltagskompetenzen sowie eine psychosomatisch orientierte Behandlung bzgl. des Sehverlusts und seiner Begleitfolgen.
  • Die Reha-Maßnahme wird durch die Betroffenen und ihre behandelnden AugenärztInnen bei der Rentenversicherung beantragt.
  • Sie gilt für die Fallgruppen A (fortschreitender Sehverlust) und B (plötzlicher akuter Sehverlust).
  • An unterschiedlichen Standorten im Rheinland wird gleichzeitig ein ambulanter Beratungsdienst eingerichtet.

Die notwendigen Schritte

Am Anfang steht die Information der Betroffenen über das Behandlungsangebot durch die behandelnde Augenärztin/den Augenarzt.

Weiterführende Informationen

Ausführliche Informationen schriftlich oder telefonisch sind hier abrufbar: 

Ansprechpartnerin ist Frau Weber in der Salus-Klinik Hürth, Mailadresse: H.Weber@salus-huerth.de

Die Rufnummer für das Modellprojekt „Rundblick“ lautet: 01 72/8 14 24 94 (diese Rufnummer ist jeden Mittwoch von 15:00 bis 16:30 Uhr erreichbar.)

Indikation

  • Visus <0,3 bei fortschreitendem oder plötzlichem Sehverlust
  • vorliegende psychische, soziale und berufliche Belastungsfaktoren

Teilnahmebedingungen

Folgende Kriterien müssen erfüllt sein:

  • rentenversichert bei DRV Rheinland, Westfalen oder Bund
  • erwerbsfähiges Alter
  • in der beruflichen Teilhabe eingeschränkt bzw. gefährdet
  • übliche Reha-Kriterien (Reha-Bedürftigkeit, -Fähigkeit, -Prognose)
  • (Begleitende) ICD-F Diagnose
  • Motivation und Mitwirkungsbereitschaft

Vorgehensweise bei Antragstellung

  • Betroffene stellen Antrag bei dem zuständigen RV-Träger auf medizinische Rehabilitation (RV-Formulare: g0100 / g0115 / g0110 / g0120 / g9540)
  • Ärztin/Arzt füllt RV-Formular g1204 / g0600 aus und legt dem Patientenantrag bei

Alle notwendigen RV-Formulare sowie weitere Informationen finden Sie hier:

Unterlagen Rundblick zum Download

Publikationen

Aktueller Artikel der „Zeitschrift für praktische Augenheilkunde 39:356-362 (2018)“

Einen Beitrag über Frau Dierschke in der WDR-Sendung „Menschen hautnah“ gibt es hier.

Medizinisches Basistraining (MBT)

Alltagsbewältigung mit hochgradigem Sehverlust

Dieses spezielle Angebot richtet sich insbesondere an späterblindete Menschen und solche, die erst vor kurzer Zeit eine hochgradige Sehbeeinträchtigung erfahren haben. Ziel dieses Angebots ist die Rückgewinnung der alltäglichen Selbständigkeit beim Essen, Nahrung zubereiten, in der Kommunikation mit anderen sowie bei allen Verpflichtungen im Haushalt.    

Wenn Sie erst kürzlich einen gravierenden Sehverlust erlitten haben, dann ist die hier beschriebene Unterstützung für Sie genau das Richtige. 

Die Kosten für ein Medizinisches Basistraining (MBT) können von den gesetzlichen Krankenversicherungen in einem Umfang von max. 20 Unterrichtseinheiten übernommen werden, sofern Ihnen eine augenärztliche Verordnung hierzu vorliegt. 

Inhalte des Trainings:

  • Körperpflege
  • Textilpflege
  • Esstechniken
  • Nahrungszubereitung
  • Reinigung
  • Ordnungssysteme
  • Einkaufen
  • Häusliches Werken
  • Kommunikationstechnik

Das BFW Düren bietet dieses Training sowohl ambulant als auch kompakt mit einer Unterbringung in seinen Gästezimmern und Vollverpflegung an. Hier lernen Sie nicht nur Experten auf ihrem Gebiet kennen, sondern auch sehbehinderte und blinde Menschen, die im BFW Düren gerade die unterschiedlichsten Maßnahmen durchlaufen, um im Berufsleben wieder Fuß fassen zu können. 

Als Erweiterung des MBT ist es auch möglich, dieses mit einer Schulung in Orientierung und Mobilität mit dem Blindenlangstock zu kombinieren. Hierzu sind auch eine ärztliche Verordnung und ein separater Antrag vorab bei Ihrer Krankenversicherung erforderlich. 

Haben Sie Fragen? Laden Sie unseren Flyer mit weiterführenden Informationen herunter oder nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf:

Wolfram Siebert
Teamleiter Rehalehrer (Orientierung und Mobilität / Lebenspraktische Fähigkeiten)

Telefon: 02421 598-215
Fax: 02421 598-193
E-Mail: wolfram.siebert@bfw-dueren.de

Seniorenangebot: Beratung – Schulung Erholung

Mit einem Gerät zur Lesehilfe wird eine Zeitschrift gelesen

„aktiv bleiben aktiv werden“

…ist der Leitgedanke, unter welchem das BFW Düren Menschen mit Sehminderung ein besonderes Angebot unterbreiten möchte.

Gemeinsam finden unsere Fachleute mit Ihnen heraus, was für Sie besonders hilfreich ist.
Wenn Sie Interesse an Unterstützungsangeboten für Ihren ganz persönlichen Alltag haben, rufen Sie uns an!

Kontakt:

Wolfram Siebert
Telefon: 02421 598-215
Fax: 02421 598-193
E-Mail: wolfram.siebert@bfw-dueren.de