Frau Ehmke-Putsch ist seit Mai 2025 als Jobcoachin im BFW Düren tätig.
Wie beginnt ein guter Tag für Sie?
Mit genügend Zeit für eine Tasse Kaffee und einer ruhigen, schönen Musik von Alexa.
Gibt es Menschen, die Sie geprägt haben?
Der Beste war mein Vater. Leider ist er 2011 verstorben, aber irgendwie auch immer bei mir.
Seine Geduld habe ich nicht immer, aber dafür hat mein Sohn die bekommen und erdet mich wieder, wenn mein Kopfkino zu viel „Action“ macht.
Was lesen Sie gerade?
Das SBG VI im Bezug auf die Anrechnung von Kindererziehungszeiten auf die Rente. Das ist aber wenig unterhaltend.
Im Bett abends hat „Audible“ den Job meiner Augen übernommen, da läuft grad „Dresden“ von Michael Göring.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit im BFW Düren? Haben Sie hier Erfahrungen gemacht, die für Sie neu waren?
Als Jobcoachinnen hatten die Kollegin und ich einen umfangreichen Einarbeitungsplan, in welchem wir sehr viele Stationen des BFW durchlaufen haben und viele Erfahrungen der Teilnehmenden selbst machen durften. Es sind zu viele neue Erfahrungen, um sie hier aufzuzählen. Wir wurden sehr gut sensibilisiert! Die tolle und umfangreiche Einarbeitung ist besonders hervorzuheben. LPF und Mobilitäts-Training waren unglaubliche Erfahrungen und ich habe so vieles davon auch schon Zuhause weitergeben können. Man geht „mit anderen Augen“ durch die Stadt, ins Lokal oder zum Einkaufen…
Was mögen Sie besonders an sich und gibt es etwas, was Sie gar nicht an sich mögen?
Naja, so lange wollen die Falten mein Alter nicht mehr verheimlichen und ich muss dauernd Haare färben… Geduld ist nicht immer meine Kernkompetenz und ich trag mein Herz auf der Zunge. Aber ich bin ein gnadenloser Fighter gegen Nachteile und Ungerechtigkeiten. Ob das nun gut oder schlecht ist, sollen andere beurteilen … manchmal mag ich das an mir, manchmal muss ich mich selber ausbremsen …
Gibt es Rituale in Ihrem Leben? Wenn ja, welche?
Ich brauche als erstes einen Kaffee und einmal am Tag, egal wann, muss der Kopfhörer auf meine Ohren und ich muss was am Klavier singen. Sonst fehlt mir was…
Haben Sie ein Lebensmotto?
Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an.
Was bringt Sie zum Lachen?
Stand-up-comedy wenn sie gut ist. Hazel Brugger, Cordula Stratmann, Loriot…oder Paul Panzer mit „Dachziegel für Pakkitztan“ (da habe ich IMMER Bauchschmerzen vor lachen, egal wie oft ich das höre).
Welche Superkräfte hätten Sie gerne?
Ich würde so gerne fliegen können…ohne HIMIS. Einfach so.
Was möchten Sie unbedingt noch in Ihrem Leben tun?
Mit einem Minicamper in die Lofoten, einen Kite-Surf-Kurs und nach der Rente mit (m)einem Minicamper Straßenmusik machen.
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich selbst wünschen und was im Hinblick auf Ihre Arbeit im BFW?
Ich möchte, dass bis zur Rente alles so bleibt wie es grade ist.
